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Verfahrens- und Anlagentechnik


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Systemlösungen

Meßprobleme lassen sich häufig nicht durch die alleinige Lieferung eines Meßgerätes lösen. Oft wird ein Probennahmesystem nötig oder eine Kombination verschiedener Meßsysteme. Hierzu bieten wir Ihnen die entsprechenden Ingenieursdienstleitungen an, verwirklichen diese Lösungen aber auch im Kundenauftrag mit der entsprechenden Lieferung. Nachfolgend zeigen wir Ihnen zwei Beispiele.

Verlegung einer Meßstelle

Neben unseren Meßgeräten bieten wir auch ganze Probenentnahmesysteme an. Das System muß dabei nicht mit Meßgeräten von uns ausgestattet sein. Im nachfolgend gezeigten Beispiel galt es, in einem KKW eine Aerosolmeßstelle im Zuge einer Änderung der Lüftungsführung zu verlegen. Der vorhandene Aerosolmonitor sollte beibehalten werden. Wegen des kleinen Monitordurchsatzes wurde in Absprache mit dem Gutachter ein neues Primär-Sekundär-System geplant, dessen Entnahmerechen entsprechend der DIN 25423 über vier isokinetische Entnahmesonden verfügt. Zur Förderung des Hauptprobenstromes wurde ein Pumpengestell mit der Durchflußmessung/-überwachung, den elektrischen Komponenten und einer und/oder-Verknüpfung der Störmeldungen mit dem Sammelalarm des Aerosolmonitors realisiert.

Die Komponenten wurden einbaufertig angeliefert. Der Einbau durch Eigenpersonal des Kunden erfolgte unter unserer Aufsicht innerhalb von zwei Tagen. Es waren keine Schweißarbeiten nötig. Anschließend erfolgte die Inbetriebsetzung und Abnahme durch den Gutachter.

 

 

Eingebauter Probennahmerechen (Blick gegen die Strömungsrichtung)

 

  

Verlauf der Hauptprobenleitungen zwischen Kanal und Meßgerät

 

Blick auf den Monitor und das Pumpengestell

 

Blick von hinten

 

Überwachung inertisierter Räume mit einem angepaßten Aerosolmonitor AM-8-V2KVab

In einem SWR sind während des Betriebszyklusses der Drywell und der Torus inertisiert. Die Überwachung auf radioaktive Schwebstoffteilchen erfolgt komplett gasdicht mit einem mit einer Membranpumpe ausgerüsteten, betriebsbewährten AM-8-V2KVab zyklisch für beide Meßstellen. Zusätzlich wird der Feuchtegehalt im Probenstrom bestimmt. Dazu wird das Meßgas auf die Temperatur im Drywell/Torus erwärmt und anschließend über einen kalibrierten Feuchtefühler geleitet; es können sowohl die relative als auch die absolute Feuchte abgelesen werden. Der Vorteil besteht gegenüber einer konventionellen Direktmessung darin, daß der Fühler auch während des Betriebszyklusses gewechselt werden kann.

 

Blick auf den AM-8-V2KVab; rechts unten sitzt die Membranpumpe an der Wand, links oben der Steuerkasten mit den Heizungsreglern, dem Feuchtemeßgerät und den Störungsmeldungen.

 

Blick auf die Rohrheizungen und den in der weißen Teflondose steckenden Feuchtefühler, die an der Wand hinter dem Monitor (oberes Bild) anbracht sind.