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Verfahrens- und Anlagentechnik


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Messungen beim Kunden

Partikelmeßtechnik
Ein- und Mehrphasenströmungen
Abnahmemessungen
Netzmessungen

Neben der Entwicklungstätigkeit im Labor sind oft Messungen beim Kunden nötig, sei es zur Überprüfung der Einhaltung von Vorschriften und Normen von Anlagen oder bei deren Abnahme zwecks Leistungsnachweis. Hier können wir Ihnen unsere große meßtechnische Erfahrung und Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Die nachfolgenden Beispiele sollen Ihnen das verdeutlichen, aber kein ausschließendes Programm darstellen.

Messung des Gesamtverlustfaktors

Die experimentelle Bestimmung der Übertragungsrate für Partikeln wird in Deutschland in der KTA-Regel 1503.1, in der Schweiz in der HSK-Richtlinie R47 gefordert. Während sich die gültige Fassung der KTA 1503.1 nur noch auf Schwebstoffteilchen mit aerodynamischen Durchmessern von 0,1 bis 20 µm beschränkt, verlangt die HSK-R47 das Größenspektrum bis zum mit der Ab-/Fortluft emittierbaren Durchmesser. Die Forderungen in beiden Richtlinien stützen sich hinsichtlich der Realisierbarkeit auf Arbeiten, die von uns wegweisend durchgeführt worden waren.

Meßtechnisch können wir Ihnen anbieten:

Messung des Gesamtverlustfaktors durch direkte Zugabe von Inertstoffen in eine Probennahmesonde; analytische Betrachtung der Repräsentativität und Einlaufverluste

Messung des Gesamtverlustfaktors durch direkte Zugabe von Inertstoffen in die Ab-/Fortluft
Messung des Gesamtverlustfaktors mittels des natürlichen Hintergrundes
Bestimmung der partikelgrößenabhängigen Verluste (Trennkurve) in Probennahmesystemen

Die Erzeugung des Aerosols geschieht durch Dispergieren von Feststoffen in Luft oder durch Flugtrocknung von zerstäubten Salzlösungen (kein NaCl!). Die verschiedenen Verfahren stellen Alternativen dar, deren Wahl von den Gegebenheiten in der Anlage abhängen. 

Ob Erstmessung oder wiederkehrende Prüfung, setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir finden sicher die für Sie maßgeschneiderte Lösung. Unsere Referenzliste (bitte anfordern) spricht für sich.

Netzmessung physikalischer Größen

Im Bild ist eine Versuchseinrichtung zur Kalibrierung der Durchflußmeßkette (hier Venturirohr mit Differenzdruckmanometer sowie einer Temperatur- und Absolutdruckkorrektur) zu sehen. Dazu wird die örtliche Geschwindigkeit im Kanal bestimmt. An einem Schwenkarm sind 4 Prandtl-Sonden befestigt, eine fünfte in der Mitte dient der Referenzmessung. Durch das Abrastern des Geschwindigkeitsfeldes bei verschiedenen Lüfterkombinationen kann der Volumenstrom bis auf 1 % Meßunsicherheit bestimmt werden. Wir können solche Messung auch mit Flügelradanemometern durchführen.

Neben der Netzmessung der Strömungsgeschwindigkeit bieten wir auch Netzmessung anderer Größen an: Konzentration eines Stoffes, Temperatur, Druck oder Kombinationen verschiedener Größen.